REGENWASSER

REGENWASSER

Die übliche Flächenbefestigung durch Asphalt, Beton oder Plasterflächen verändert den natürlichen Wasserkreislauf. Die zunehmende Bodenversiegelung führt zu immer schnelleren Abflüssen und letzlich zu häufigeren Hochwasserereignissen.

Ökologischer Umgang mit Regenwasser bedeutet daher in erster Linie, der Versiegelung des Bodens entgegenzuwirken. Wo Flächen dennoch versiegelt werden müssen, sollte versucht werden, das auf diesen Flächen anfallende Regenwasser möglichst wieder in den natürlichen Wasserkreislauf zurückzuführen.

Daher hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalens bereits in den 90er Jahren den § 51a in das Wassergesetz für NRW aufgenommen. Er besagt, dass derjenige, der sein Grundstück ab dem 01.01.1996 erstmalig bebaut oder befestigt, das Niederschlagswasser in eigener Verantwortung zu beseitigen hat, wenn es mit wasserbehördlicher Zustimmung und ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit versickert, verrieselt oder ortsnah in ein Gewässer eingeleitet werden kann.

Bei bereits bebauten Grundstücken oder Grundstücken, auf denen bereits Niederschlagswasser zu beseitigen ist, kann die Gemeinde dem Grundstücksbesitzer in Abstimmung mit den Umweltbehörden eine eigenverantwortliche Niederschlagswasser- beseitigung zugestehen.

Beseitigt der Grundstücksnutzungsberechtigte das anfallende Niederschlagswasser auf seinem Grundstück auf eine allgemeinwohlverträgliche Art, ohne dabei die öffentliche Kanalisation in Anspruch zu nehmen, wird dies bei der Gebührenberechnung berücksichtigt.

Maßnahmen zur Versickerung müssen vor Baubeginn beim EUV Stadtbetrieb beantragt bzw. angezeigt werden. Diesem Antrag muss die "Untere Wasserbehörde" des Kreises Recklinghausen zustimmen, wobei für die Prüfung und das Testat der Gemeinwohlverträglichkeit eine Gebühr von 50 € anfällt.

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