EIGENKOMPOSTIERUNG

EIGENKOMPOSTIEREN – ABER RICHTIG!

Die Eigenkompostierung auf dem eigenen Grundstück ist eine sinnvolle Abfallvermeidung. Vielleicht kompostieren Sie ja schon seit Jahren selbst und brauchen deshalb keinen Behälter. Sie können einen Antrag auf Befreiung stellen, wenn Sie einen ausreichend großen Garten haben (25 qm pro Person), eine Kompostiereinrichtung vorhanden ist, die Sie regelmäßig pflegen und Sie Ihren Kompost selber verwerten.

Aus Vorsorgegründen wird den Eigenkompostierern gestattet, Speisereste und Südfrüchteschalen weiterhin über den Restabfallbehälter zu entsorgen.

WOFÜR KOMPOST GUT IST

Kompost ist ein idealer Dünger und Bodenverbesserer. Sie können ihn aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften in allen grünen Bereichen einsetzen: Im Zier- und im Nutzgarten, für Ihre Zimmer und Balkonpflanzen. Wichtig: Kompost ist zu nährstoffreich für eine "pure" Anwendung. Er sollte immer mit Erde vermischt werden.

BIOTONNE ODER EIGENKOMPOSTIERUNG?

Bei Häusern und Wohnungen mit Garten stellt sich oft die Frage, ob anfallende Bio- und Grünabfälle selbst kompostiert werden sollten. Keine einfache Entscheidung, oft ist eine Kombination von Biobehälter und Kompost eine gute Lösung. Auf diesem Weg ermöglicht die Verwertung unsere kompostierbaren Abfälle eine Reduzierung der Abfallmenge und unterstützt die moderne Abfall- und Kreislaufwirtschaft.

Voraussetzung ist ein guter Standort (schattig, windgeschützt) und die Wahl des geeigneten Systems, wie z.B. ein Holzkomposter (Mehrkammersystem für mittlere bis große Gärten) oder ein moderner Thermo-/Schnellkomposter (Kunststoffgehäuse, platzsparend für kleine Grundstücke mit praktischem Sicht- und Nagerschutz).

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www.umweltbundesamt.de