LÄRMAKTIONSPLANUNG AN STRAßEN

Auf der Grundlage der Lärmkarten wird der Lärmaktionsplan erstellt. Bei der Lärmaktionsplanung werden die erstellten Lärmkarten geprüft, die betroffenen Einwohner ermittelt, Maßnahmen zur Lärmminderung festgesetzt und in einem festgelegten Zeitrahmen umgesetzt. Für die Aufstellung des Lärmaktionsplanes ist die jeweilige Kommune zuständig, die Umsetzung der Maßnahmen obliegt allerdings nicht allein den Kommunen sondern auch anderen Dienststellen, wie z. B. Straßen.NRW. In der ersten Stufe der Lärmaktionsplanung wurden in Castrop-Rauxel die A2, A42, A45, B235, L657 sowie die Köln-Mindener-Eisenbahnlinie bewertet. In der zweiten Stufe wurde die Lärmkartierung u. a. auf den Altstadtring (L657), die Dortmunder Straße (L663), die Gerther Straße (L654), die Mengeder Straße (L654) und die Recklinghauser Straße (L658) ausgeweitet. Der im Jahr 2013 erstellte Lärmaktionsplan für die zweite Stufe ist unter „Downloads“ abrufbar.

In der dritten und aktuellen Stufe sind folgende Straßen(-abschnitte) von der Lärmkartierung und der Lärmaktionsplanung betroffen:

A2, A42, A45
Altstadtring (L657)
Pallasstraße/ Oststraße (L657)
Mengeder Straße (L654)
B235
Dortmunder Straße (L663)
Gerther Straße (L654)
Recklinghauser Straße (L658)

Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Verringerung der Lärmbelastung in den betrachteten und kartierten Bereichen. Die zuständige Behörde (Stadt Castrop-Rauxel, Umsetzung durch den EUV Stadtbetrieb - Umweltressort) entscheidet dabei über die Festlegung von Maßnahmen und deren zeitlichen Ablauf. Um auch die Anregungen der betroffenen Öffentlichkeit berücksichtigen zu können, wird diese (frühzeitig) über das Planungsvorhaben unterrichtet. Der Öffentlichkeit wird dabei die Möglichkeit gegeben, Vorschläge für den Lärmaktionsplan einzubringen, die Lärmkarten kritisch zu bewerten und effektiv an der Ausarbeitung des Lärmaktionsplans mitzuwirken. Diese Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt zweistufig. 

Die frühzeitige Beteiligung beginnt am 01.02.2018 und endet am 01.03.2018. Die Anregungen werden durch das Umweltressort geprüft und berücksichtigt. Über die eingegangenen Anregungen wird Protokoll geführt.

In der zweiten Phase werden die Anregungen der frühzeitigen Beteiligung eingearbeitet und der Entwurf des Lärmaktionsplanes erstellt, zu dem nun Anregungen abgegeben werden können. Die Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt vom 01.04.2018 bis zum 01.05.2018. Auch hier kann die Öffentlichkeit ihre Anregungen und Bedenken äußern. Diese werden protokolliert, vom Umweltressort geprüft und bei der Erstellung des Lärmaktionsplans berücksichtigt. Die Veröffentlichung erfolgt voraussichtlich im Herbst 2018 an dieser Stelle.