Durchforstungsarbeiten im Stadtgebiet: Bäume müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden

Trockenheit, Sturmschäden oder auch Pilzerkrankungen schaden gesunden Bäumen. Sie werden morsch und krank. Und sie drohen dann umzustürzen, gefährden somit die Verkehrssicherheit und Bebauungen oder infizieren andere gesunde Bäume. Aus diesem Grund – um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten – müssen im Laufe des Jahres 2026 mehrere Bäume in Forstgebieten im Stadtgebiet gefällt werden. Damit trägt der EUV dafür Sorge, Vitalität und Stabilität der Wälder zu erhöhen.

Die erforderlichen Rodungsarbeiten erfolgen an unterschiedlichen Stellen in Castrop-Rauxel: Es werden gezielt instabile und geschädigte Bäume in der Cottenburgschlucht, an der Oststraße im Einmündungsbereich nach Deininghausen, im Waldbestand am Erin-Park sowie in Henrichenburg in der Grünfläche zwischen Lamberstraße und Kanal auf Höhe des Sportplatzes entnommen. Wiederaufforstungen sind vorgesehen, sofern es keinen natürlich nachfolgenden Aufwuchs gibt.

Die Arbeiten erfolgen sukzessive im Laufe des Jahres. Als zuständige Stelle darf der EUV Stadtbetrieb zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit auch Fällungen während der Vogelschutzzeit vornehmen bzw. veranlassen, um Unfallgefahren zu vermeiden. Um zugleich die Tierwelt zu schützen, erfolgt vor den Fällarbeiten eine Artenschutzkontrolle.