Verleihung Klimaschutzpreis 2021

Bereits zum 20. Mal wurde der Klimaschutzpreis der Westenergie in diesem Jahr ausgelobt. Er steht ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes.

Den ersten Platz belegte in diesem Jahr die Martin-Luther-King-Schule mit dem Projekt „Rette mich, liebe mich“. Die Schülerinnen und Schüler können sich über ein Preisgeld von 2.500 Euro freuen. Gemeinsam haben sie sich zum Ziel gesetzt, Umwelt- und Tierschutz zu einem festen Bestandteil des schulischen und privaten Lebens zu machen. Dazu planen, organisieren und führen sie kleine und große Nachhaltigkeitsprojekte durch, die im Alltag leicht eingesetzt und etabliert werden können. So entwickelten sie zum Beispiel ein vegetarisches Kochbuch, stellten Sammelboxen für alte Batterien her oder bauten ein Insektenhotel. Diese und viele weitere Projekte wurden in Form von kleinen Erinnerungsstücken in einer Box gesammelt, um die guten Ideen im Gedächtnis zu behalten und weiterzuentwickeln.

Der zweite Platz geht in diesem Jahr an die Familie Bols. Sie erhält für ihr Projekt „Generationsübergreifender aktiver Umweltschutz“ ein Preisgeld von 1.500 Euro. Der Verein WohinDamit Castrop Rauxel wird für seine Müllsammelaktion „#trashtag“ ausgezeichnet und bekommt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Der Klimaschutzpreis wird jährlich in den Städten und Gemeinden ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Welche Projekte geför-dert werden und wie der Förderbetrag auf die einzelnen Projekte aufgeteilt wird, entscheidet eine Jury. So werden regelmäßig zahlreiche gute Ideen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar und machen Mut zur eigenen Initiative. Denn das Ziel ist es auch, Nachahmer zu finden.